"Es ist mir ein Bedürfnis, mich hiermit für ein gelungenes Seminar zu bedanken... Auf das nächste Seminar bin ich gespannt und freue mich darauf."
(K. Werdehausen aus Mülheim)
| Fernstudium zum/r Suchtberater/in |
|
|
|
Ausbildung in Theorie und PraxisIn einer Welt, in welcher der Einzelne sehr viele Entscheidungen ohne Hilfe eines religiösen oder ideologischen Konzepts treffen muss und die beruflichen Anforderungen immer höher werden, ist der Mensch oft überfordert. Auch die Fülle von Information durch die Vielfalt der Medien und des Internets tragen dazu bei. In dieser Überforderung liegt für viele Leute die Gefahr, sich einer Krücke zu bedienen, um gesellschaftlich zu funktionieren oder einfach einmal abschalten zu können. An diesem Punkt kann eine Suchtkarriere beginnen. Es kommt oft ganz schleichend und wird vom Individuum und dem sozialen Umfeld meist erst bemerkt, wenn es schon weit fortgeschritten ist. Unsere Alltagsdrogen sind zudem legal und fußen, wie zum Beispiel der Alkohol, auf Jahrtausende alte Traditionen. Diese gesellschaftliche Akzeptanz stellt für die potentiell Betroffenen eine große Gefahr dar. Man nennt so etwas „Griffnähe". Es liegt im Wesen der Abhängigkeit, dass der Suchtkranke sich selbst und andere belügt und sich gesellschaftlich auch noch, im Falle der legalen Drogen, legitimiert sieht. Sprüche wie „Er trinkt gern einen über den Durst", „er spuckt nicht ins Glas" können das Problem verschleiern oder verniedlichen. Je nach Neigung, gesellschaftlicher Schicht oder auch Trends sucht sich der Betroffene die Drogen aus, die zu ihm passen. Das können bei Jugendlichen Moden sein, wie zum Beispiel Ecstasy, bei Frauen sind es Medikamente mit Suchtpotential, weil es nicht akzeptiert wird, dass eine Frau in der Öffentlichkeit betrunken ist oder stoffungebundene Abhängigkeiten wie Spielsucht und das nicht mehr durch den Süchtigen zu kontrollierende Spielen am Computer. Allen Abhängigkeiten gemein ist, dass die Betroffenen nicht mehr Herr über ihre Handlungen und ihre Zeit sind. Das ist der so genannte Kontrollverlust. Alles wird dem Primat der Sucht unterworfen. Wie kann ich gezielt und handlungsorientiert reagieren?Dieses zu erkennen ist nicht immer einfach. Oft kommen die Abhängigen mit Folgeschäden zum Hausarzt und der hat entweder nicht genug Zeit oder ihm fehlt das „Handwerkszeug", mit dem Thema umzugehen. Unsere Ausbildung zum Suchtberater setzt beispielsweise an solchen Punkten an und wendet sich an alle Personen, die beruflich mit Menschen in Kontakt kommen, die Auffälligkeiten zeigen, welche nicht so leicht zuzuordnen sind. Das sind zum Beispiel Sozialpädagogen, Pädagogen, Heilpraktiker, Ärzte, psychologische Berater, Gesundheitsberater, Trainer im Sportverein, Theologen etc. Aber auch andere Menschen, die im öffentlichen Dienst in sozialen Brennpunkten arbeiten oder einfach interessierte Leute, können unsere Ausbildung nutzen. Wenn Sie unsere Ausbildung absolviert haben sind Sie in der Lage, Betroffenen professionell zu helfen und Ihnen Angebote zu unterbreiten, um von ihrem destruktiven Weg herunter zu kommen, um wieder ein selbst bestimmtes, gesünderes Leben zu führen. Die Tragweite einer Suchtkrankheit bezieht sich nicht immer nur auf den Betroffenen allein, sondern betrifft oft die ganze Familie und das weitere Umfeld (Arbeitsplatzverlust). Je früher man einen süchtigen Menschen erkennt, je früher man diesem klar machen kann, dass er abhängig ist und was für ihn dabei auf dem Spiel steht, desto höher ist die Heilungschance. Deshalb ist Prävention von ungeheurer Wichtigkeit. Hier berührt das Thema die Gesundheitspolitik. Vorbeugung fängt in der Kita an. Überall, wo Menschen sich entwickeln, in der Schule, in der Lehrwerkstatt, im Jugendtreff oder in Vereinen, muss Prävention betrieben werden. Das heißt beileibe nicht, mit erhobenem Zeigefinger zu agieren, denn das kann auch den gegenteiligen, spannenden Effekt des verbotenen Tuns haben. Jugendliche wollen Grenzen übertreten, sich austesten, probieren. Das ist nicht zu vermeiden. Aber wenn ich einen jungen Menschen mental stark mache, sein Selbstbewusstsein fördere, ist die Gefahr auf den Fluchtzug Sucht aufzuspringen, wesentlich kleiner.
|
Dann rufen Sie uns an!
0211 - 4 92 03 14
Wir sind für Sie da:
Montag - Freitag
von 9.30 - 17.00 Uhr